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Naturjuwele

Naturjuwele sind besondere Plätze und Schätze in der Steirischen Eisenwurzen, welche sich vor allem durch ihre Einzigartigkeit und landschaftliche Schönheit herauskristallisieren. Einige sind in unserem UNESCO Global Geopark zu finden, andere Juwele wiederum lassen sich nur bei einer Wanderung und beim Verweilen in der Natur erkunden.

Übersicht über die Naturjuwele:

Mühlbach

Kraushöhle

Nothklamm und Pitzengraben

Wasserlochklamm


Mühlbach – ein rauschender Gebirgsbach

Der Mühlbach wurde 2006 wegen seines natürlichen Verlaufes zum Naturdenkmal erklärt. Großes Geröll bringt der Bach aus den Gesäusebergen mit. Neben den Schotterinseln sind vor allem der Grauerlen-Auwald und der Buchenwald einen Besuch wert: Im Frühjahr warten das blaublütige Leberblümchen und im Sommer der gelbblütige Kleb-Salbei auf NaturliebhaberInnen und -liebhaber. Über dem Wasser fliegen Wasseramsel und Bachstelze. Im Bachbett sind die Larven von Köcher- und Steinfliege zu entdecken – einfach den einen oder anderen Stein umdrehen!

Zu erwandern ist der Bach über den Wanderweg (644) vom Erbbach zur Tieflimauer.

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Kraushöhle – Tropfsteine und funkelnde Gipskristalle

Neben den faszinierenden Tropfsteinen – den Stalagmiten und Stalaktiten – stechen die weißen Gipskristallsäulen ins Auge. Sie sind eine steiermarkweite Besonderheit.

Die Höhle besteht aus dem Eingangsbereich – dem Elysium – und der Haupthalle. Neben den Gipskristall-Formen, den Tropfstein- und Bergmilchbildungen sind einige Sinterbildungen und Schimmelpilze, welche ansonsten nur in Bergwerken vorkommen, zu finden.

Zu erreichen ist die Kraushöhle über den Karrenweg in die Nothklamm auf der südlichen Seite des Gamsbaches.

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Nothklamm– Pitzengraben – toßendes Wasser und Fossilien

Durch die 1,5 km lange Nothklamm führen zwei Wege: Ein Steg in Bachnähe und ein Karrenweg in Hanglage. Beide ermöglichen ein Entdecken des schluchtwaldartigen Buchenwaldes mit seinen Orchideen, Zyklamen und urigen Farnen. Tierliebhaber können Schnecken, Wasseramsel, Buchfink und Feuersalamander entdecken. Und im Pitzengraben warten Fossilien auf deine Entdeckung. Ausgangspunkt ist die Geowerkstatt Gams.

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Wasserlochklamm – Wasserfälle und blühende Felsrasen

Von der Wasserlochschenke führt der Weg mit einer Hängebrücke über die Salza. Weiter geht es über zahlreiche Leitern und Stege bis knapp unters Wasserloch - dabei überwinden wir 300 Höhenmeter.

Dabei gilt es Wasserfälle zu bestaunen und Felswände zu beachten. Hier gedeihen in aller Ruhe zarte Schönheiten: Dazu zählen das weißblütige Kalkfels-Fingerkraut und der Schwarzbraun-Streifenfarn. An einem Sommertag ist das Zirpen von Alpen-Strauchschnecke und Zwitscher-Heuschrecke nicht zu überhören. Und manchmal zieht über uns allen der Steinadler seine Kreise.

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