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Landl

Adresse Gemeindeamt: Kirchenlandl 64, A-8931 Landl, Tel.: +43 (0) 3633 2201

E-Mail: gde[at]landl.gv.at

Spamschutz: Bitte [at] durch @ händisch ersetzen

Internet: www.landl.at

Fläche: 255,71 Quadratkilometer

Einwohner: 2.877 Personen

Wirtschaft/Leitbetriebe: Nahversorgungszentrum mit Tourismusbetrieben und Einzelhandel; Autohandel und KFZ Werkstätten, Möbelhandel und Tischlereien (Firma Aster) Forstwirtschaft und Sägeindustrie (Österr. Bundesforste und Firma Klausbauer Holzindustrie Ges.m.b.H. & Co KG) und diveresen Handwerksbetrieben (Firma Sulzbacher, Elektro Müllner, Hirtenlehner GesmbH und Co KG)

Geschichte:

Ortsteil Landl:

Erste urkundliche Erwähnungen von 1273 bestätigen den Kirchenbau St. Bartholomä und den Ort "Länntlein" 1422. Die ersten Ansiedlungen waren geprägt durch die Land- und Forstwirtschaft und die Nähe zum Steirischen Erzberg mit Hammerwerken und Holzkohlenproduktion. Großartige Baudokumente, wie der Radstatthof in Mooslandl, Getreidespeicher, Nikolauskirche, Kohlwaage in Großreifling und Reste des großen Gasteiger Holzfangrechens zeugen heute noch von der Zeit der Kohlholzwirtschaft.

Ortsteil Gams:

1139 wurde Gams erstmals urkundlich als "Gemze" erwähnt. Der Ausdruck wird vermutlich slawischen Ursprungs sein, was damals so viel wie "steinige Gegend" hieß. Auch Gams wurde vom Stift Admont ausgehend kolonisiert. Vor allem Bajuwaren siedelten sich bis ins 14. Jahrhundert in Gams an. Am Ende des 19. Jahrhunderts prägte vor allem der Höhlenforscherpionier Franz Kraus den Ort, welcher unter anderem die nach ihm benannte Kraushöhle der Öffentlichkeit zugänglich machte. 

Ortsteil Palfau:

Der Ort findet sich 1280 als Palfawe urkundlich erwähnt. Palfaus jüngere historische Bedeutung geht besonders auf seine Lage an der Eisenstraße zurück. Ursprünglich befand sich in Mendling, an der Steiermärkisch-Österreichischen Grenze, die Zoll- und Mautstation. Später wurde bis in die 1880er die Maut direkt in Palfau erhoben.

Geographie:

Landl wurde mit Beginn des Jahres 2015 mit den Gemeinden Gams, Hieflau (nicht Teil des Naturparkes) und Palfau fusioniert. Die neue Großgemeinde liegt entlang der Enns inmitten der drei großen Gebirgsmassive Eisenerzer Alpen, Gesäuse und Hochschwab, sowie im Norden auch anteilig an den Ybbstaler Alpen. Die besiedelten Ortsteile sind geprägt durch eine abwechselnde Wald- und Wiesenhügellandschaft mit Terrassen entlang der Enns und Salza, wobei im Gemeindegebiet die Salza in die Enns mündet.

Was macht die Naturparkgemeinde so besonders?

Im Sommer sehr beliebt sind die Freibäder in Landl und Gams, als auch die Wildwassersportarten Rafting und Kajak entlang der Salza und Enns. Nebenbei sind für Gäste Tennisplätze, Fußballplätze, Rundwanderwege und alpine Steige, Radwege oder Mountainbikestrecken vorhanden. Bei Schlechtwetter oder für Kultur- und Geologieinteressierte laden das Österreichische Forstmuseum Silvanum sowie das Geodorf Gams mit Geopfad und Georad, Nothklamm und Kraushöhle ein. Auch bekannt sind die Wasserlochklamm, ein Hochseilgarten in der Eschau sowie die Naturfreundehütte mit Gipfelsieg auf den Gamsstein (1774 m) im Ortsteil Palfau.  Im Winter ist das Leben in den Orten etwas beschaulicher, jedoch werden Möglichkeiten für Schifahrer und Eisläufer geboten. Des Weiteren ist das Skigebiet Hochkar in Göstling/Ybbs in Niederösterreich nicht weit. 


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