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Wildalpen

Adresse Gemeindeamt: A-8924 Wildalpen 91, Tel.: +43 (0) 3636 621

Email: wildalpen[at]utanet.at

Spamschutz: Bitte [at] durch @ händisch ersetzen

Internet: www.wildalpen.at

Fläche: 202,82 Quadratkilometer

Einwohner: 479 Personen

Wirtschaft/Leitbetriebe: Sommertourismus, Stadt Wien - Wiener Wasser, Österreichische Bundesforste, Wildalpen Wasserverwertungs GmbH

Geschichte:
Erzbischof Gebhard von Salzburg errichtete 1074 das Benediktinerstift Admont und schenkte ihm viele Besitzungen, wozu auch das Gebiet von Wildalpen gehört. Besonders wichtig ist das Diplom von Erzbischof Konrad I. vom 10. Oktober 1139 an das Stift Admont, mit der ersten urkundlichen Nennung Wildalpens.
Zwischen dem beginnenden 16. Jahrhundert und dem 19. Jahrhundert war Wildalpen von Eisenverarbeitung und Holzkohleerzeugung aufgrund der Nähe zu Eisenerz geprägt. Nach diesem wirtschaftlichen Aufschwung kam es zu einem Ende mit Entdeckung der Steinkohle. So lag der Schwerpunkt der Arbeitsplätze nun auf Forstwirtschaft und Flößerei. Die Entwicklung im 20. Jahrhundert war in erster Linie vom Bau und den Erweiterungen der II. Wiener Hochquellenleitung geprägt.  Noch heute ist die Stadt Wien einer der wichtigsten Arbeitgeber.

Geographie:
Wildalpen finden Sie am Fuße des nördlichen Hochschwab im Mittelpunkt des Salzatales. Die Salza und vor allem der Nebenfluss Lassing sind prägend für den Gebirgsort. Der sogenannte Bergsturz von Wildalpen (zwischen 5900 und 5700 Jahre vor heute), der vom Gr. Grießstein (2023 m) über Ebenstein (2123 m) bis zum Brandstein (2003 m) abging hat die Landschaft durch Sturzstromablagerungen und Sedimenten vor allem rund um den Ortskern Wildalpen seinerzeit massiv verändert. Im Norden wird die Gemeinde von den Göstlinger Alpen und der Kräuterin begrenzt und im Süden der Ortsteil Hinterwildalpen von den Ausläufern der Eisenerzer Alpen.

Was macht die Naturparkgemeinde so besonders?

Wildalpen und das Salzatal sind bekannt bei Wildwassersportlern. Im Sommer sind Sportarten wie Rafting, Kajak oder Riverbug sehr beliebt. Aber der Ort lädt auch zum Wandern und Verweilen ein. Radfahren, Mountainbiken, Tennis, Fußball, Fischen in der Salza, aber auch Schwimmen im Waldbad sind genauso möglich. Als Schlechtwetterprogramm sind das Museum HochQuellenWasser, die Waldsauna sowie eine Höhlenführung in der Arzberghöhle zu empfehlen. Im Winter findet der Gast Sport und Entspannung beim Brauchtum (zB Glöcklerlauf im Jänner), Langlaufloipen, Eisstockschießen, Kinderlift und Schlepplift, Schneeschuhwandern oder Pferdeschlittenfahrten.


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