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Entstehung

Der Naturpark Eisenwurzen, mit 6300 Einwohnern und einer Fläche von 58600 ha, wurde im Jahr 1996 von 7 steirischen Gemeinden gegründet. Der Naturpark Eisenwurzen ist geprägt durch außerordentlichen Waldreichtum, unberührte Naturlandschaften und romantische Flusstäler. Hammerherren, Köhler und Flößer prägten die Region in der Blütezeit der Eisenwurzen im 15. und 16. Jahrhundert, als das am steirischen Erzberg gewonnene Erz zu hochwertigen Edelprodukten in der Eisenwurzen verarbeitet wurde. Der Naturpark ist seit 2002 Europäischer Geopark und hat sich zum österreichweit führenden Anbieter auf dem Gebiet es Geotourismus entwickelt. Im Jahr 2004 wurden diese Aktivitäten von der UNESCO mit dem Zertifikat Global Geopark ausgezeichnet.

Aufgaben und Ziele

Ein Naturpark ist ein geschützter Landschaftsraum, der aus dem Zusammenwirken von Mensch und Natur entstanden ist. Oft handelt es sich um Landschaftsräume, die im Laufe von Jahrhunderten die heutige Gestalt bekommen haben und durch die Menschen, die hier leben bewirtschaftet und durch schonende Formen der Landnutzung und der Landschaftspflege erhalten werden sollen. Im Naturpark wird diese Kulturlandschaft von besonders ästhetischem Reiz für den Besucher durch spezielle Einrichtungen erschlossen und als Erholungsraum zugänglich gemacht.

Die Ziele sind in den Verordnungen des Naturparks verankert: Schutz, Bildung, Erholung und Regionalentwicklung. Nur durch das Miteinander dieser vier Funktionen kann ein positiver Nutzen für die Landschaft, die Natur und die Bevölkerung der Region erreicht werden. Um diese Aufgaben wahrzunehmen, gibt es im Naturpark ein eingespieltes Team, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, den Naturpark in seiner Vielfalt und Unterschiedlichkeit den Menschen zugänglich zu machen. Getreu dem Motto Schützen und Nützen werden den Besuchern die Zusammenhänge zwischen Schutzprojekten, Umweltverantwortung, Tourismus und Regionalentwicklung näher gebracht.


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Gefördert aus Mitteln des Landes Steiermark, Abteiltung 16, Landes- und Gemeindeentwicklung
Kofinanziert aus Mitteln d. Europ. Gemeinschaft, Europ. Ausrichtungs- u. Garantiefond für d. Landwirtschaft