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Ausgewählte Wanderungen aus den vier Naturparkgemeinden

Berg- und Talwanderung

  Alpintour

Altenmarkt:  

Auf den Wiesberg 

  Stumpfmauer (1770 m)

Landl:

Gasteiger Rundwanderweg

  Gamsstein (1.770 m)

St. Gallen:

Spitzenbachklamm & Teufelskirche

  Großes Maiereck (1.764 m)

Wildalpen:

Siebenseenrunde

  Auf die Goss - Buchberg (1.563 m)

 

 


Auf den Wiesberg

Wegverlauf:

Der Wiesberg befindet sich östlich von Altenmarkt gelegen auf der anderen Seite der B115. Der Ausgangspunkt ist gegenüber der Tankstelle von Altenmarkt, am Ortsanfang von Landl kommend. Von dort führt auf einer gut ausgebauten Forststraße stetig bergauf und bei der letzten Kehre führt ein Steiglein auf den Aussichtspunkt des Wiesberges (802 m). Der Rückweg erfolgt über Hasenreith auf die Gemeindestraße zurück nach Altenmarkt.

Besonderheiten der Wanderung:

Der Wiesberg eignet sich für Wanderer, welche einen ersten Eindruck über den Naturpark und dessen Kulturlandschaft bekommen wollen. Vom Aussichtspunkt hat man einen herrlichen Blick über Altenmarkt und St.Gallen, die malerische Landschaft mit Wiesen, Wäldern und Streuobstwiesen sowie im Hintergrund die imposanten Bergketten, allen voran die Gesäuseberge.

Einkehrmöglichkeiten:

Es empfiehlt sich den Naturpark-Wirt "Gasthof Post" zu besuchen und sich die regionalen Gaumenfreude schmecken zu lassen.

Gehzeit: ca. 2 Std hin und retour

Höhenunterschied: 335 m

Weglänge: ca. 5 km

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Gasteiger Rundwanderweg

Wegverlauf: 

Ausgangspunkt ist der Bahnhof Großreifling. Von dort geht es ein Stück der Straße entlang über die Ennsbrücke. Nach der Brücke rechts der Straße entlang Richtung Palfau. Beim Ennskraftwerk verlässt man die Landesstraße und biegt rechts ab zur Salzabauernbrücke zum Anwesen Mooslandl 1, Salzabauer, wo die Salza in die Enns mündet. Vom Salzabauer geht es immer der Salza entlang auf dem sogenannten Karl August Steig bis nach Gams. Von dort führt der Weg von Schweinhalt in die Obergams zum Gampmeier und weiter auf die Radstatthöhe. Dort überquert man die Bundesstraße und wandert weiter Richtung Sulza. Auf der Sulza hat man einen wunderbaren Rundblick über Landl und die Gesäuseberge. Anschließend folgt der Abstieg übers Pumperl zum Radstatthof. Nun ist man in Mooslandl angelangt und biegt von der Bundesstraße rechts in Richtung Dörfl und Dörflstein ab. Von dort führt der Steinwandweg entlang der Enns zurück zum Ausganspunkt Großreifling. 

Natürlich ist es auch möglich nur Teilabschnitte dieser Wanderung zu absolvieren.

Besonderheiten der Wanderung:

Dieser Wanderweg ist ein erlebnisreicher Rundwanderung mit forstkulturellen Denkmälern in der Naturparkgemeinde Landl auf den Spuren Hans Gasteigers (geb. 1499 verst. 1577), dem Erbauer des Großreiflinger Holzdriftrechens. Eindrücklich kann der Wanderer die Flußlandschaften von Enns und Salza sowie die bäuerlichen Kulturlandschaften des Naturparks genießen.

Einkehrmöglichkeiten:

Falls der müde Wanderer eine Pause benötigt, gibt es die Möglichkeit im Ortsteil Mooslandl, beispielsweise beim Gasthof Mooswirt, einzukehren. 

Gehzeit: 5-7 Std.

Höhenunterschied: 294 m

Weglänge: 19 km 

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Spitzenbachklamm & Teufelskirche

Wegverlauf:

Der Ausganspunkt sowie der Endpunkt der Wanderung befinden sich im Ortszentrum St Gallen (neben Malerbetrieb „Kroptisch“, oder bei der Feuerwehr St. Gallen) – Wanderweg 637 bis zur „Wieskapelle“, von dort Weg Nummer 9, Richtung Spitzenbach „Pfarralm“ - bis zum Wegpunkt "Roth" von dort aus folgen Sie dem Wanderweg Nummer 637 bis zur Spitzenbachklamm. Angekommen in der Spitzenbachklamm, folgen Sie ab Wegpunkt "Klammbrücke" dem Wegnummer 12 Richtung Teuefelskirche. Abstieg: Ab Teufelskirche talwärts - halten Sie sich nach dem ersten Bauernhof "Kohlmann" links - danach folgen Sie der asphaltierten Straße bis zum Marktplatz St Gallen. 

Besonderheit der Wanderung:

Die Wanderung durch die Spitzenbachklamm auch als "Tal der Schmetterlinge" bekannt, ist eines der Naturpark-Juwele. In Kombination mit der sagenumwobenen Teufelskirche wird diese Wanderung zu einem schönen und eindrucksvollen Erlebnis.

Einkehrmöglichkeiten:

Am Ausgangs-/Endpunkt befinden sich rund um den Markplatz einige Einkehrmöglichkeiten, zum Beispiel: Café Haus Purkowitzer, Gasthof Hensle oder die Heurigenstube Angerer

Gehzeit: ca. 3,5 Std

Höhenunterschied: ca. 415 Höhenmeter

Weglänge: ca. 10km

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Siebenseenrunde

© Gemeinde Wildalpen

Wegverlauf:

Der Weg startet direkt am Museum HochQuellenWasser in Wildalpen oder alternativ auf der Winterhöhe bei der Waldsauna und Skiliftanlage (Wegmarkierung in hellblau). Der Weg führt hinter dem Museum hinauf entlang des informativen Themenweges Wald- und Wasser. Dieser Weg führt bis zur Waldsauna auf die Winterhöhe. 

Von dort geht es ein Stück der Forststraße entlang und an der Kurve zweigt der sogenannte Seesteig zum Hartlsee ab. Vom Hartlsee geht man zuerst auf Schotter und dann auf einer Asphaltstraße noch ein Stück höher hinauf. An der nächsten Wegkreuzung verlässt man die Asphaltstraße und wandert wiederum auf einer Forststraße weiter bis zur sogenannten Grießlkeusche. Von dort startet die Schipiste, auf der es wieder hinunter ins Tal zum Parkplatz auf der Winterhöhe geht. Von oben kommend, geht man linkerhand auf einer Forststraße weiter, welche bis kurz vor die Poschenhöh führt. Nach rechts auf die Asphaltstraße abbiegend muss der Wanderer bis zur Pension Kollnegg marschieren bevor er wiederum an der nächsten Kreuzung abbiegt. Von dort dienen hellblauen Lärchenstipfel als zusätzliche Markierung und Hilfestellung. Man wandert auf der Poschenhöh in Richtung Rauchmauer und kommt wieder auf ein alpines Steiglein. Weiter geht es durch den Wald bergab zum Säusenbach und wieder zurück zum Ausgangspunkt beim Museum HochQuellenWasser.

Besonderheiten der Wanderung:

Der Wanderer hat die Möglichkeit das Museum HochQuellenWasser vorher oder nachher zu besichtigen sowie beim Themenweg sein Wissen über den heimischen Wald zu erweitern. Landschaftlich wunderschön und einmalig ist auch der Seesteig, der Hartlsee sowie die Hochfläche auf der sich das Siebenseengebiet befindet. Auf der Poschenhöhe findet man ein Denkmal zur Grundsteinlegung der II. Wiener Hochquellenleitung. 

Einkehrmöglichkeiten:

Vom Museum sind es mit dem Auto nicht einmal fünf Minuten bis ins Zentrum des Ortes, wo einerseits das Cafehaus Grabner, andererseits das Hotel Bergkristall zum kulinarischen Genießen einladen.

Gehzeit: 2 Std.

Höhenunterschied: 250 m

Weglänge: 6,9 km

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Stumpfmauer (1.770m)

Wegverlauf:

Der Ausgangspunkt befindet sich südlich von Altenmarkt bei St. Gallen. Einfach bei der Werkseinfahrt der Fa. Georg Fischer einbiegen. Parkmöglichkeit befindet sich entlang der Forststraße in der Nähe der Halsmoar Jagdhütte (570m). Zuerst folgt der Wanderer einer Forststraße bis der markierte Weg (08, 208) in einer Rechtskurve abzweigt. Weiters wird eine neue Forststraße mehrmals überquert und ebenso bis zu einem Sattel begangen. Erneut verlässt man in einer Rechtskehre die Forststraße und erreicht durch einen breiten Waldgraben die herrlichen Wiesen der ehemaligen Hinteralm.

Weiter geht es über den Almboden und in einem weiten Rechtsbogen den steilen Bergrücken empor. Nun gibt es zwei Möglichkeiten um zum Gipfel des Tanzbodens (1.727m) zu gelangen. Entweder am "Almweg" den Bergrücken nach Süden überschreiten und unterhalb des Kammes, zuletzt durch eine Mulde zum Gipfel wandern oder am "Kammweg" direkt nach Osten durch Latschen und über leichte Schroffen zum Gipfelkreuz die Besteigung meistern. Vom Gipfel führt der "Kopetzkysteig" steil in eine Einsattelung hinunter und man folgt dem nach Norden ziehenden Kamm zur "Lucken", einem versicherten Durchschlupf, wo der Routenverlauf nach rechts abdreht. Weitere Drahtseile leiten nun einen schottrigen Steig zum Gipfelkreuz der Stumpfmauer empor. Von hier geht es den"Hugo-Zettl-Steig" zur Schneegrube talwärts und in einem Linksbogen zurück zur "Lucken" 

Besonderheiten der Wanderung:

Neben der herrlichen Aussicht auf die steirischen und niederösterreichischen Kalkalpen sind zwei Gipfelsiege innerhalb kürzester Zeit möglich. Außerdem gäbe es noch die Abstiegsoption nach Hollenstein/Ybbs in die Niederösterreichischen Eisenwurzen.

Einkehrmöglichkeiten:

Wiederum ist in Altenmarkt unser Naturpark-Wirt "Gasthof Post" zu empfehlen.

Gehzeit: 7-8 Std. Auf- und Abstieg

Höhenunterschied: 1.200 m

Weglänge: 16,5 km

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Gamsstein (1.770m)

Wegverlauf:

Vom Parkplatz wandert man zuerst die Asphaltstraße leicht ansteigend bis zum Gehöft Bergbauer. Von dort führt der Steig Nummer 283 zuerst über Wiesen, dann über eine steile Forststraße durch den Wald, weiter über eine steile Wiese zur Naturfreundehütte. Oberhalb der Hütte folgt der Wanderer dem Weg Nr. 283 vorbei an einer Jagdhütte wieder in den Wald. Von dort steigt der Weg in steilen Serpentinen dem Kammverlauf folgend, anschließend duch Latschengehölz weiter, über den Waldkamm des Hühnerriegels und schließlich über Wiesen und Steinplatten zum Gipfelkreuz des Gamssteins hinauf. Der Abstieg wäre auf der selben Route. Weitere Abstiegsoptionen sind über die Moaralm und zurück in die Obere Palfau, oder Richtung Hollenstein/Ybbs in die Promau (NÖ). 

Besonderheiten der Wanderung:

Der Gamsstein hat einen außergewöhnlichen Aus- und Fernblick. An klaren Tag erstreckt sich der Blick rundum um das oberösterreichische und niederösterreichische Voralpenland sowie im Süden auf das Hochschwabmassiv und die Gesäuseberge. Die Naturfreundehütte ist an den Wochenenden offen und als Rastplatz und Einkehrschwung vor dem Abstieg ideal.

Einkehrmöglichkeiten:

Neben der Naturfreundehütte ist im Ortszentrum vom Palfau der Gasthof Stiegenwirt, ein Naturparkpartner, als Abschluss einer jeden Wanderung ein Muss.

Gehzeit: 5 Std.

Höhenunterschied: 1.197 m

Weglänge: 9 km

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Großes Maiereck (1.764 m)

Wegverlauf:

Ausgangspunkt ist in der Pölzau, einer kleinen Siedlung außerhalb des Ortes St. Gallen in Richtung Admont. Der Weg (637) folgt einer Forststraße bis zu einem Schranken. Danach verläuft der Steig über einem alten Almweg, bis nahe einem Tümpel der markierte Weg rechterhand abzweigt. Über eine steilere Waldstufe gelangt der Wanderer auf die Admonter Höhe mit Seiser und Fellneralm (1270 m). Durch einen Bergwald geht es aufwärts und über die Kälberleiten gelant man zum Gipfel des Großen Maiereck auf 1.764 m Seehöhe.

Entweder geht es nun den selben Weg über die Admonter Höhe zurück oder der Abstieg führt über das Kleine Maiereck auf 1.594m Seehöhe und die Spitzenberger Alm bis hinunter zur Spitzenbachklamm und schlussendlich nach St. Gallen. Auch sind Wanderwege nach Unterlaussa (OÖ) eine mögliche Variante.

Besonderheiten der Wanderung:

Neben der Aussicht auf das Reichraminger Hintergebirge in Oberösterreich laden die verschiednen Wanderrouten ein. Der Weg durch das Naturparkjuwel Spitzenbachklamm ist ein besonderes Erlebnis. Die Fellneralm auf der Admonter Höhe wiederum wird von unserem Naturparkpartner Fellnerhof in den Sommermonaten bewirtschaftet. Der Senner nimmt sich gerne Zeit für müde Wanderer.

Einkehrmöglichkeiten:

Das Ortszentrum von Sankt Gallen hat vielerlei Einkehrmöglichkeiten zu bieten Mit der Heurigenstube Angerer oder dem Gasthof Hensle sind nur zwei Beispiele genannt.

Gehzeit: je nach Variante 6-8 Std.

Höhenunterschied: 1209 m

Weglänge: 12 km

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Auf die Goss - Buchberg (1.563m)

© TV Wildalpen

Wegverlauf:

Ausgangspunkt ist das Gasthaus "Zum Krug" in Hinterwildalpen. Dahinter kommt eine Kreuzung an der man rechts einer öffentlichen und asphaltierten Straße noch ca. 1 km folgt. An der Abzweigung der Forststraße Sammlstraße beginnt die Wanderung (Nr. 816). Man kann auch vom Gehöft darunter wegmarschieren. Immerzu in der selben Richtung bergauf bis die Schotterstraße in ein Steiglein überläuft und steil bergan weiterführt. Nach ca. 2 Stunden erreicht man die Goss (1331 m). Ab der Goss gibt es einerseits die Möglichkeit geradeaus in Richtung Gamsforst bis nach Gams zu wandern oder man nimmt sich als Gipfelsieg den Buchberg (1563 m) vor. Dazu quert man das Marterl am Gosssattel und steigt links hinauf bis auf die Hochfläche der Gögalalm. Nach der Gögalalm kommt ein Sattel, hier teilt sich der Weg links hinunter zur Heimmoseralm (Richtung Hinterwildalpen oder Schwabeltal) und rechts hinaus zum Gipfel des Buchberges. Ist man vom Gipfel zurück auf diesem Sattel, steigt man zuerst hinab und dann hinauf zur ehemaligen Heimmoseralm, jetzige Radstadtmoaralm. Man quert das Bärenloch kommt zur Pumperlhochalm und kommt an der Forststraße im Lurg wieder ins Tal. Von dort wandert man talauswärts bis zum Ausgangspunkt.

Besonderheiten der Wanderung:

Die Goss ist bekannt als uralter Saumweg von Wildalpen nach Gams. Der Buchberg ist bekannt für seinen einzigartigen Rund- und Ausblick auf Gesäuse und Hochschwab. Auch im Winter als Skitour oder Schneeschuhwanderung empfehlenswert. Außerdem wurde der Steig Hinterwildalpen - Goss - Gams im Zug der Aktion Sicheren Wege im Jahr 2015 professionell erneuert.

Einkehrmöglichkeiten:

Am Ausgangs- und Endpunkt lohnt es sich das "Gasthaus zum Krug" aufzusuchen. Bei einmaligen Bergpanorama findet der Gast dieses Familienbetriebes schmackhafte steirische und österreichische Küche vor.

Gehzeit: 7 Std.

Höhenunterschied: Hinterwildalpen - Goss: 551 m / Hinterwildalpen - Buchberg: 783 m

Weglänge: 12,5 km

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