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Bunte Wies’n wie früher

Bunte Wies’n wie früher

„Bunte Wies’n wie früher“ – der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen setzt auch 2021 auf Wildblumen

Unter dem Motto “Blühende und Summende Steiermark“ ruft der Naturschutzbund heuer wieder auf gemeinsam aktiv zu werden.

Nahrungsquelle, Brutplatz, Kinderstube, Hochzeitsplatz, Versteck – fast alle unsere Wildtiere, ob Insekten, Vögel oder Säugetiere – benötigen im Laufe ihres Lebens bunte Wiesen. So sind Wiesenhummel, Feldlerche oder Rehkitz auf den ursprünglichen Reichtum an heimischen Gräsern, Kräutern und Blumen angewiesen. Verschwinden solche Wiesen, verschwinden auch viele Insekten und zahlreiche Wildtiere haben keine Lebensgrundlage mehr.

Um dem entgegenzuwirken gibt es heuer eine bunte Pflanzenvielfalt von heimischen Arten wie Wiesen-Margerite, Färber-Hundskamille, Glockenblume oder Wilde Malve. Besondere Stauden, wie die Wilde Karde und die rot-weiß-rote Königskerze sind auch dabei.

Selbst kleine Blühflächen haben große Wirkung!
Ziel der jährlichen Aktion ist die Neuanlage von Blühflächen und Wildblumenwiesen im öffentlichen Raum.  Die Wildblumen wurden heuer von die angehenden Naturparkvolksschulen der beiden Gemeinden Wildalpen und Landl (Ortsteil Gams)  gepflanzt. Dort sollen sie künftig für eine bunte Blumenpracht und einen summenden Lebensraum sorgen welche auch vom Klassenzimmer aus beobachtet werden kann.
Christine Podlipnig, Projektleitung Naturschutzbund Steiermark: „Durch die Zusammenarbeit mit dem Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen und dem Gartenbau-Team der pro mente Steiermark als Projektpartner ist so ein nachhaltiger Erfolg erst möglich. Es ist schön zu sehen, mit welcher Begeisterung Projekte mit unseren Wildblumen verwirklicht werden.
Die Aktion wird vom Land Steiermark mit Landesrätin Mag. Ursula Lackner unterstützt.