Streuobst

Wo erhältlich?

In unserem Verkaufsgarten:

In unserem Verkaufsgarten:

Mostkellerei VeitlbauerBichl 3, 8932 St. Gallen // www.veitlbauer.at

In regionalen Landmarktfilialen:

In regionalen Landmarktfilialen:

von Landl, St. Gallen über Admont und Aigen bis zum Plant‘s Corner in Liezen

Hofladen Grabnerhof:

Hall 225, 8911 Admont (außer Juli und August)Jeden Donnerstag von 14:00 bis 16:30 Uhr Tel.: 0664 / 404 20 37

Lass dich nicht pflanzen
von den Großen da draußen.

Manchmal ist es schwer nachzuvollziehen woher Lebensmittel oder Produkte kommen. Wir aber versüßen und verschönern dir den Alltag gleichermaßen:
Mit einem Streuobstbaum.

Streuobstbaum? So zerstreut bin ich noch nicht — richtig, aber wir sprechen hier von der Vielfalt. Durch das richtige Anpflanzen verschiedener Apfel- und Birnbäume hast du fast das ganze Jahr über Obst aus deinem eigenen Garten. Vitamine zum Anbeißen, Marmeladen zum guten Start in den Tag, Saft gegen jede Durststrecke oder veredeltes Hochprozentiges für jede Feier. Ein Streuobstgarten hilft in allen Lebenslagen und zusätzlich ist er noch der ideale Schattenspender. Er begleitet dich und deinen Garten ein Leben lang — das freut auch zum Beispiel deine Bienen, Vögel und viele mehr. Also auch noch etwas Gutes tun für die Natur…

Da muss man sich schon selbst davon überzeugen: Entdecke unsere Streuobstvielfalt, dann fällt dein Apfel nicht mehr weit vom Stamm.

Unser Obstsalat

Unser Tafelobst

Unser Tafelobst

Für den Genuss direkt vom Baum z.B. Lavanttaler Bananenapfel oder Steirischer Constantin

Unser Wirtschaftsobst

Unser Wirtschaftsobst

Eignet sich hervorragend zur Weiterverarbeitung z.B. großer Rheinischer Bohnapfel oder Gesäuseapfel

Unsere Alleskönner

Unsere Alleskönner

Einfach vom Baum weg genießen oder auch zum Weiterverarbeiten z.B.  Jakob Lebel oder Palfauer Pommeralmapfel

Unsere Mostbirnen

Unsere Mostbirnen

z.B. Luxemburger Mostbirne oder Eisenwurzenbirne

Unsere Größen

Aufgepasst! Groß werden unsere Bäume mit richtiger Pflege alle, wo die Höhe der Krone ansetzt ist jedoch verschieden. Da gibt es aber eine einfache Bauernregel:
„Will der Bauer noch auf der Wiese mit dem Traktor mähen, sollt er schon einen Hochstamm aussäen. Denn beim Busch, gibt es mit dem Traktor einen Tusch.“

Stammhöhe

Heimische Apfelsorten aus dem Naturpark

Folgende Liste gibt einen Überblick über den aktuellen Vorrat an heimischen Apfelsorten getrennt nach Hochstamm, Halbstamm und Busch. Alle Bäume wurden auf Sämlinge und/oder M7 veredelt. Über den Button „PDF öffnen“ erhält man zusätzliche Informationen zu den jeweiligen Eigenschaften. Hochstamm, Halbstamm oder Busch besagt in diesen Fällen nur den momentanen Wuchs und Größe der vor 2 Jahren veredelten Bäume.

wdt_ID Apfel-Sorte Info Hochstamm Halbstamm Busch
1 Alkemene 0 0 0
2 Batullenapfel 0 0 0
3 Berner Rosenapfel 1 0 0
4 Charlamovsky 0 0 0
5 Cludius Herbstapfel 0 0 0
6 Coulons Renette 0 0 0
7 Damason Renette 0 0 0
8 Danziger Kantapfel 0 0 0
9 Dülmener Rosenapfel 0 0 0
10 Großreiflinger Eckapfel 1 1 2

Heimische Birnensorten aus dem Naturpark

Folgende Liste gibt einen Überblick über den aktuellen Vorrat an heimischen Birnensorten getrennt nach Hochstamm, Halbstamm und Busch. Über den Button „PDF öffnen“ erhält man zusätzliche Informationen zu den jeweiligen Eigenschaften. Hochstamm, Halbstamm oder Busch besagt in diesen Fällen nur den momentanen Wuchs und Größe der vor 2 Jahren veredelten Bäume.

wdt_ID Birnen-Sorte Info Hochstamm Halbstamm Busch
1 Ardagger Mostbirne 0 0 0
3 Clairgeus Butterbirne 0 0 0
4 Gellerts Butterbirne 0 2 8
5 Griesbirne 0 0 1
6 Grüne Pichlbirne 0 0 0
7 Herzogin Elsa 4 1 1
8 Köstliche von Charneaux 0 0 0
9 Luxemburger Mostbirne 0 0 0
10 Madam Verte 0 0 0
11 Nagowitzbirne 0 0 0

Neues Altes

5 Gründe für ein klares Bekenntnis zu Streuobst & alten Obstsorten

Streuobstwiesen sind auch in der Steirischen Eisenwurzen und im Gesäuse schon „fast“ immer da gewesen. Sie prägen auch unsere Landschaft zwischen St. Gallen und Wildalpen und sind neben Wäldern, naturnahen Flüssen und Almen nicht mehr wegzudenken. Uns als Naturpark sind derzeit über 150 Apfelsorten und über 35 Birnensorten bekannt. Eine Vielfalt die wir mit euch gemeinsam auch für zukünftige Generationen erhalten möchten.

Warum? Unsere 5 Gründe:

  1. Der Geschmack
    Hier findet sich bereits die Streuobstvielfalt zum Genießen: Ein mehr oder weniger harmonisches Zusammenspiel aus Zucker, Säure und Gerbstoffen ermöglich eine Vielzahl an Nutzungen. Tafelobst, Strudel, Most, Schnaps und vieles mehr.
  2. Biodiversität & Landschaftsbild
    Streuobstwiesen gelten als die artenreichsten Lebensräume unserer Kulturlandschaft. Bis zu 5.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten tummeln sich hier. Über Jahrhunderte versorgten sie unsere Vorfahren – ohne synthetischen Pflanzenschutz und Dünger – mit den Früchten aus dem Garten Eden.
  3. Unsere Gesundheit
    Kinder wachsen in einer sterilen Umgebung auf, die Anzahl der Allergien nimmt drastisch zu. Der klinisch saubere Apfel passt in dieses Gesamtbild. Wo sind die Zeiten, als man den Gravensteiner im Garten vom Boden aufsammelte und einfach abgebissen hat. Streuobst ist gesund, weil voll von hunderten Vitalstoffen und weil es vollreif gegessen wird.
  4. Klimawandel & Regionalität
    In Zeiten des Klimawandels ist eine regionale Selbstversorgung mit kurzen Transportwegen das Gebot der Stunde. Zudem können nur durch die robusten Eigenschaften der „alten Sorten“ neue, an den Klimawandel angepasste Sorten, gezüchtet werden.
  5. Fairness
    LandwirtInnen stellen heute berechtigt die Frage, warum sie sich angesichts von Niedrigstpreisen überhaupt noch mit Streuobst befassen sollen. „Sammeln Sie doch selbst einmal 1.000 Kilo auf, um dann 40 Euro zu bekommen“ ist der legitime Vorwurf. Diese Fairness wollen wir in gewissen Rahmen wieder verbessern – mit unseren Partnern vor Ort. Was wir anbieten steht gleich auf der nächsten Seite.

Text von Mag. Alois Wilfing, OIKOS im Auftrag von Naturparke Steiermark

Frühjahr und Herbst

Unsere Profis für Obstbaumschnitt:

  • Norbert Haase: 0676/3086165
  • Rainer Tramberger: 0664/3566772

Für den Herbst

Lohnpressen, Obstkauf, Obstbaumverkauf und vieles mehr:

  • Der Genussmosthof Veitlbauer ist unser regionaler Gesäuse Partner in Sachen Streuobst. Für dein Obst gibt es hier einen fairen Preis: 0,30 € pro kg.
  • Kontakt: Genussmosthof Veitlbauer
    Susanne & Christian Weissensteiner
    A-8932 St. Gallen, Bichl 3
    0664/3508831

Spätsommer und Herbst

Schon immer neugierig gewesen, welche Sorten in deinem Obstgarten stehen? Wir sind regelmäßig mit Pommologen (so heißen die „Obstbestimmungskundler“) unterwegs um regionale Sorten zu bestimmen. So konnten wir neue „alte“ Streuobstsorten wiederentdecken und für die Zukunft erhalten: Eisenwurzenbirne, Gesäuseapfel oder beispielsweise Salzataler Raftingapfel.

Neugierig geworden? Einfach melden im Naturparkbüro.

Das ganze Jahr

Wir, der Natur- und Geopark veranstalten das ganze Jahr über Veranstaltungen rund um Streuobst: Schnittkurse, Bestimmungskurse, Pflegetage, und vieles mehr. Zum Eintauchen in die Streuobstwelt gibt es Sortengärten in den Gemeinden Wildalpen und Landl sowie beim Veitlbauer.

Streuobst-Sortengarten

in Wildalpen, Gams und Palfau

Obstgärten im Ortsteil Hopfgarten in der Naturparkgemeinde Wildalpen sowie in den Ortsteilen Palfau und Gams der Naturparkgemeinde Landl dienen zur Erhaltung alter und seltener Obstsorten (vorwiegend Apfel und Birnen) aus Streuobstbeständen des Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen. Der Naturpark hat sich in Zusammenarbeit mit den Österr. Bundesforsten AG, Forstbetrieb Steiermark, zum Ziel gesetzt in Wildalpen und Landl die unterschiedlichen Sorten in diesem sogenannten Generhaltungsgarten für zukünftige Generationen zu erhalten. Weiterführende Informationen zu den Sorten finden Sie vor Ort. Die frei zugänglichen Obstgärten sind auch ideal bei einem Spaziergang  erreichbar. Augen auf – überall kann man entlang des Weges Streuobstwiesen entdecken.

Streuobstwiese Thomas Sattler
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